Markenreputation

Fake News und Online-Monitoring

Schlägt man im Duden den Begriff Fake News (Fake-News oder auch Fakenews) nach, so handelt es sich demnach um „in den Medien und im Internet, besonders in den Social Media, in manipulativer Absicht verbreitete Falschmeldungen”.[1]

Wer glaubt, dass Fake News eine Erfindung der Neuzeit sind, der irrt. Einen ersten Beleg für den Begriff liefert das Merriam-Webster’s Collegiate Dictionary. Bereits ein im Jahr 1890 veröffentlichter Artikel in der Cincinnati Commercial Tribune trägt die Überschrift „Secretary Brunnell Declares Fake News About His People is Being Telegraphed Over the Country.”[2]

Eine ausführliche Definition über den Begriff liefert Wolf-Dieter Rühl. In seiner Studie „Measuring Fake News – Die Methode“ beschreibt er, dass sich Fake News am besten „als intendierte Desinformationen” bezeichnen lassen. Kurz gesagt geht es also um die Verbreitung von falschen oder irreführenden Informationen mit der Absicht, einer Person, Organisation oder Institution zu schaden.[3]

Renaissance der Fake News

Die wohl bekanntesten Fake News stammen vom Donald Trump. Zunächst wartete er mit  der Behauptung auf, der damalige amerikanische Präsident, Barack Obama, sei nicht in den USA geboren und besitze somit nicht das Recht, das höchste Amt im Land inne zu haben. Der Beschuldigte entkräftete diese falsche Nachricht, als die Pressestelle des Weißen Hauses im Jahr 2011 die Geburtsurkunde von Obama veröffentlichte, aus der hervorgeht, er wurde auf Hawaii geboren.

Besonders im letzten US-Wahlkampf zwischen Donald Trump und Hillary Clinton erfuhren Fake News eine Art Renaissance. So war es erneut Trump, der versuchte seine Gegnerin mit absichtlichen Falschnachrichten zu diskreditieren. Mit seiner Aufforderung Clinton ins Gefängnis zu sperren („Lock her up”), stellte er mit Absicht übertriebene, falsche und irreführende Behauptungen auf, um diese eine Botschaft immer wieder nach außen zu tragen.     

Auch in Deutschland sind Fake News längst keine Seltenheit mehr. Vor allem vom rechten Parteirand werden diese platziert. So bezeichnete die AfD die Bundeskanzlerin Angela Merkel vor und nach der Bundestagswahl wiederholt und in unterschiedlicher Form als Verbrecherin.

Fake News und Social Media

Die neue Medien (hier vor allem die digitalen Medien) und die Sozialen Netzwerke haben dazu beigetragen, dass nicht nur die Produktion, sondern auch die Verbreitung von Nachrichten grundlegend eine Veränderung erfahren haben. So ist es ein leichtes Spiel, zweifelhafte Meldungen auf Facebook-Seiten, unscheinbaren Blogs oder Webseiten zu veröffentlichen. Das gilt besonders für gesteuerte Falschmeldungen. Denn gerade diese haben das Ziel, Emotionen hervorzurufen und Angst oder Wut zu schüren. Und genau diese Emotionen sind die Grundlage dafür, warum Fake News in den Sozialen Netzwerken so schnell viral gehen.

Facebook, Foto- und Videoportale und Twitter sind die Plattformen, auf denen am meisten online über Fake News gesprochen wird.

Wie lassen sich Fake News erkennen?

Es gibt mehrere Möglichkeiten, Fake News zu enttarnen:

  • Zunächst sollte man die Quelle der Nachricht sorgfältig prüfen. Es lohnt sich weiter, den Autor und seine Glaubwürdigkeit selbst zu untersuchen.
  • Man sollte sich nicht von Schlagzeilen täuschen lassen und stets den gesamten Nachrichtentext lesen und in den Kontext einordnen. 
  • Kommen Zweifel auf, unbedingt einen Quellenvergleich durchführen. Man sollte nie den Informationen aus nur einer einzigen Quelle trauen, sondern diese immer mit anderen abgleichen.

Quelle: https://www.ifla.org/node/11174

Wie kann ein Online-Monitoring Tool dabei helfen, Fake News zu entlarven?

Ein gutes Online-Monitoring Tool sollte eine Alarmfunktion besitzen. Das heißt, immer wenn eine Falschmeldung auftaucht, löst das eine E-Mail oder Push-Nachricht aus, so dass schnell eine Reaktion darauf erfolgen kann. SentiOne besitzt sowohl eine Alarm- als auch eine sogenannte Anomalie-Funktion. Hier wird die minimale Anzahl eingegeben, wann eine Alarmfunktion ausgelöst wird.

Ein Kunde von SentiOne (eine Reinigungs- und Pflegekörpermarke) versichert offiziell auf der Firmenwebseite, seine Produkte nicht an Tieren zu testen. Ferner kommt es aber vor, dass die Marke in Zusammenhang mit Tierversuchen online genannt wird. Nach der oben genannten Definition versucht also jemand absichtlich mit falschen oder irreführenden Informationen diesem Unternehmen zu schaden. Aus diesem Grund hat sich die Firma unter anderem dazu entschlossen ein Online-Monitoring Tool wie SentiOne zu nutzen. Eine einfache Projektkonfiguration schützt die Marke also vor Fake News.  

Projektkonfiguration bei SentiOne über die Marke und das Keyword Tierversuch oder Tierversuche

 

Mehr zum Thema erfahren Sie in unserem E-Book über Fake News, Fake Influencer, Trolle und weitere Online-Probleme.   

https://sentione.com/resources/whitepapers/fake-news

Quellen:

[1] https://www.duden.de/rechtschreibung/Fake_News

[2] https://www.merriam-webster.com/words-at-play/the-real-story-of-fake-news

[3] https://www.stiftung-nv.de/sites/default/files/fake_news_methodenpapier_deutsch.pdf

 

SentiOne logo

Verwandeln Sie Erkenntnisse in konkrete Maßnahmen!

Gefällt Ihnen, was Sie lesen? Erfahren Sie, wie Sie mit Online Listening von einem effizienten Reputationsmanagement profitieren können.